Vorspann: Die Kooperation zwischen Museum und Schule wird angebahnt

Im Frühjahr 2016 kam die Überlegung auf, eine Ausstellung zur DDR-Kunst zu machen, aber mal aus einem anderen Blickwinkel. Drei Ziele sollten verfolgt werden: Erstens sollte der große Bestand an DDR-Kunst, den wir sonst zu selten zeigen, wieder ins Bewusstsein gerückt werden. Zweitens sollte dies mit einem anderen Blick und einer anderen Vorgehensweise geschehen, als es bisher üblich. Und drittens sollten neue Formate der Kunstvermittlung und neue Ausstellungsmethoden ausprobiert werden, die sich nicht nur gezielt an jüngere Besuchergruppen richten, sondern diese auch aktiv in die Konzeption und Gestaltung einer Ausstellung integrieren soll.

Die sonst in Museen häufig übliche Trennung zwischen Kuratoren, in diesem Fall Frédéric Bußmann, und der Vermittlung, hier Margret Rost, wurden von vornherein aufgehoben, die Ausstellungsidee gemeinsam besprochen und auch überlegt, wer für eine Kooperation in Frage kommen könnte. Schnell war klar, dass wir uns eine Oberschule suchen wollten, mit Schüler*innen der 10. Klasse, in denen die DDR auch Thema im Schulunterricht ist. Aufgrund der langjährigen Erfahrung von Frau Rost mit verschiedenen Leipziger Schulen haben wir uns für die 35. Leipziger Oberschule in Gohlis entschieden. Die Kunstlehrerin Beate Örtel-Köpping der 35. Oberschule ist seit Jahren immer wieder mit ihren Schüler*innen ins Museum gekommen, der Direktor ging freundlicherweise auf die Einladung einer Kooperation ein und stellte Lehrerin und Schüler*innen für das Projekt vom Unterricht frei. Nach Klärung einiger technischer, organisatorischer und inhaltlicher Fragen und nach der Auswahl der 17 Schüler*innen,  die freiwillig daran teilnehmen, durch Frau Örtel-Köpping ging es los. Das Projekt konnte beginnen!

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