Die ersten Werkkommentare

Beim ersten Treffen nach der Weihnachtspause haben wir uns einem sehr wichtigen Teil der Ausstellungsvorbereitung gewidmet, der Kommentierung der Kunstwerke. Über die Winterpause sollten erste Werktexte verfasst werden, nachdem wir ihnen im letzten Jahr noch eine Einführung in das Verfassen von Werkkommentare gegeben hatten. Als junge Nachwuchskurator_innen stehen sie vor der spannenden Herausforderung, alle von ihnen ausgewählten Werke selbst beschreiben und interpretieren zu müssen. Außerdem werden sie Führungs- und Vermittlungsformate entwickeln, mit denen sie den Besucher_innen der Ausstellung ihre eigens entwickelte Ausstellungsdramaturgie erklären werden. Um diese anspruchsvolle Aufgabe zu meistern, gibt es bei der Erarbeitung ihrer Texte immer wieder Unterstützung durch die begleitenden Mitarbeiter_innen des MdbK. Natürlich sollen die Texte nicht denen von ausgebildeten Wissenschaftlern, Kunsthistorikern oder Historikern gleichen, sondern Ausdruck der Jugendlichen sowohl mit Blick auf die Sprache als auch die Aussage bleiben. Wichtig ist aber, dass sie verständlich sind, strukturiert von der Beschreibung zur Interpretation gehen und die Perspektive der Jugendlichen auf die Gemälde aus der DDR-Zeit sind. Damit nehmen die Texte eine zentrale Stellung in der Ausstellungskonzeption ein, da die Jugendlichen hier direkt zu Wort kommen können. Die Texte sollen dann sowohl in einer begleitenden Broschüre als auch als Wandtexte im Raum Verwendung finden. In welcher Form darüber hinaus noch die Jugendlichen ihre Auseinandersetzung mit der DDR-Zeit vermitteln wollen, werden wir noch diskutieren. Schließlich stehen bald auch die Prüfungen in der Schule an!

Briefing
Besprechung der Werkkommentare