Schreiben, lesen, korrigieren: Broschüre und Wandtext

Nachdem wir uns vor einigen Sitzungen darauf verständigt haben, für die mediale Vermittlung eine kleine Broschüre, Wandtexte und einen Audioguide zu nutzen, haben sich unsere Jungkurator_innen hingesetzt und je zwei bis drei eigene Texte als Werkkommentare geschrieben. Diese Texte wurden dann von uns im Museum gegengelesen, korrigiert, ergänzt, verbessert, verwässert, verlängert, gekürzt, zurückgeschickt, abgestimmt, präzisiert, kurzum: lektoriert. Nachdem die Schüler_innen unser Lektorat freigegeben haben, wurden diese Text zum einen für die Broschüre genommen, die wir hier unten als Entwurfs-PDF wiedergeben (herunterzuladen hier), und zum anderen für die Wandtexte genommen. Die Broschüre wurde von unserem Grafiker Harald Richter aus Hamburg gestaltet, der unsere Arbeit im Museum seit einigen Jahren mit viel Kenntnis, Kreativität und Geduld begleitet.

Broschüre DDR auf Wänden

Die Wandtext wurden von uns mit den Schüler_innen noch mal umgeschrieben, gekürzt, vereinfacht, damit sie der Situation vor Ort angemessener sind. Auch die Wandtexte, die in der kommenden Woche zu farbigen Wandschildern produziert werden, geben wir hier wieder (http://ddr.museum.academy/wp-content/uploads/2017/03/DDR-auf-Wänden_Exponate_15-03.pdf). Die Farbe der Wandschilder nimmt die Farben der einzelnen Gruppen auf, die ursprünglich als ein Streifen auf der Wand zu sehen sein sollten. Aber dieser Farbstreifen hat sich als etwas zu aufwendig und kostspielig herausgestellt, so dass unser Grafiker Harald Richter diesen Vorschlag mit den farbigen Wandschildern machte. Bei der letzten Sitzung haben wir mit den Schüler_innen die verschiedenen Farben an der Wand getestet, auch die Typographie diskutiert und uns auf die hier wiedergegeben Version verständigt.

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