Internetlinks

Hier findet Ihr Verweise auf Websites zur Kunst der DDR und zur DDR-Geschichte, wie zum Beispiel den Bildatlas Kunst in der DDR mit einer sehr gut gemachten Zeitleiste, vielen Einzelanalysen von Kunstwerken und Themenfeldern, biografischen Angaben zu Künstlern und vieles mehr!

Oder das Kapitel Geteiltes Deutschland bei LeMo – Lebendiges Museum Online vom Haus der Geschichte, Bonn und dem Deutschen Historischen Museum, Berlin zusammen erarbeitet. Das Haus der Geschichte führt in Leipzig, der Stadt der großen Demonstration vom 9. Oktober 1989, die  Zweigstelle Zeitgeschichtliches Forum.

Auch bei der Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn/Berlin, gibt es ausführliche Informationen zur Deutschen Teilung,  zum Mauerbau, zur Staatssicherheit (Stasi) und zu vielen anderen Aspekten der DDR. Dort auch kleine Filme zu 60 Jahre Deutschland (1949-2009). Für den Schulunterricht stellt die Bundeszentrale ebenfalls viele Materialien bereit, die Euch interessieren könnten!

Die Bundesstiftung Aufarbeitung bietet neben Materialien für die Schule auch ein Online-Portal mit Zeitzeugen zur DDR-Geschichte, direkte Erfahrungen des Alltags und des Lebens in der DDR.

Der MDR biete eine Zeitreise durch den Alltag in der DDR, mit Texten, Bildern und Filmen.

Spielfilme über und aus der DDR

Westen, 2013, von Christian Schwochow


http://www.spiegel.de/kultur/kino/westen-kinodrama-mit-joerdis-triebel-von-christian-schwochow-a-959242.html

 

Hunger auf Leben, 2004, Markus Imboden

Interview zum Film: http://www.zeit.de/2013/31/martina-gedeck-brigitte-reimann

Eine filmische Biografie über Brigitte Reimann von 2004

 

Westwind, 2011, Robert Thalheim

Artikel zum Film: https://www.welt.de/kultur/kino/article13560211/Zwillingsschwestern-in-der-DDR-und-eine-West-Liebe.html

der vollständige Film ist auch auf Youtube zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=me7dndmoj5Y

 

Als wir träumten, 2015, von Andreas Dresen

nach dem gleichnamigen Buch von Clemens Meyer

Zeit-Artikel: http://www.zeit.de/2015/09/als-wir-traeumten-andreas-dresen

siehe auch http://www.alswirtraeumten.de/

Der Turm, Christian Schwochow, 2012

(nach dem gleichnamigen Buch von Uwe Tellkamp)

Artikel auf Spiegel-Online: http://www.spiegel.de/kultur/tv/rezension-der-ard-verfilmung-von-uwe-tellkamps-der-turm-a-858981.html

hier ist der vollständige Film auch auf youtube zu finden:

Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=GL5d65GkGyU

Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=rY1nr8hcCOE

 

Die Taube auf dem Dach, 1973, von Iris Gusner

 

Artikel in der Welt: https://www.welt.de/kultur/article9451897/Die-Taube-auf-dem-Dach-kommt-endlich-ins-Kino.html

Die Legende von Paul und Paula, 1972, von Heiner Carow

Spur der Steine, 1966, von Frank Beyer

Romane zur DDR

Marion Brasch, Ab jetzt ist Ruhe! (2012)

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/81GblQNSR3L.jpg „Ab jetzt ist Ruhe“ dieser Spruch, den die unruhigen Kinder mit ihrer Mutter aufsagten und der sie in den Schlaf geleiten sollte, liegt wie ein Motto über dem Familienroman von Marion Brasch. Die jüdischen Eltern, die sich im Exil in London kennenlernten, gründeten die Existenz ihrer jungen Familie in Ostberlin, wo der Vater nach dem Krieg seine Ideale als Politiker verwirklichen wollte. Die drei Söhne zwei davon wurden Schriftsteller, der mittlere Schauspieler revoltierten gegen die Autorität der Vätergeneration und scheiterten an der Wirklichkeit, während die kleine Schwester Versöhnung und Ausgleich suchte und oft genug damit an Grenzen stieß, auch an die eigenen.

Eine spannende Rezension gibt es in der Frankfurter Allgmeinen Zeitung

 

 

 

Dorit Linke, Jenseits der blauen Grenze (2014)

„Der Roman spielt in den letzten Jahren der DDR. Hanna, vor allem aber ihr Freund Andreas, hat durch nicht systemkonformes Verhalten die Möglichkeiten eines Lebens nach eigenen Vorstellungen verloren. Kein Abitur, kein Studium, stattdessen die zermürbende Arbeit in einem Dieselmotorenwerk. Dann lieber die Flucht in den Westen, 50 Kilometer durch die Ostsee, weil Hanna, wie die Autorin selbst, Leistungsschwimmerin ist und sich zutraut, Andreas mitzuziehen. Dorit Linke hält sich nicht mit erklärenden Einleitungen auf, vom ersten Satz an ist man mitten in dieser ungewöhnlichen Fluchtgeschichte. In intensiven Schilderungen werden Kälte, Dunkelheit und Orientierungsschwierigkeiten, ebenso körperliche Beschwerden wie Krämpfe, Luftknappheit, Hunger und Müdigkeit auch für die Leser fast körperlich erfahrbar. Schwimmend erinnert sich Hanna an die Geschehnisse, die zur Flucht geführt haben. In diesen Rückblenden schildert Linke glaubwürdig eine DDR-Jugend zwischen Resignation und Aufmüpfigkeit. Trotz der Dramatik der Ereignisse finden sich viele Episoden voller Sprach- und Situationskomik. Durch diese Erzählweise gewinnt der für heutige Jugendliche schon historische Roman eine gute Lesbarkeit und hält den großen Spannungsbogen bis zum Schluss, der die Empfindungen der Protagonistin in „gebrochener“ sprachlicher Gestaltung wiedergibt.“

(http://www.djlp.jugendliteratur.org/jugendbuch-3/artikel-jenseits_der_blauen_grenz-4008.html)

 

Brigitte Reimann, Ankunft im Alltag (1961)

http://static.tauschgnom.de/img/products/cee/352/470429/9dd0475d8d5a31fdea017899f020e6a8ankunft-orig.jpg„Die 1961 im Verlag Neues Leben erschienene Erzählung Ankunft im Alltag erzählt die Geschichte der Abiturienten Nikolaus, Recha und Kurt, die vor ihrem Studium ein Jahr nach Hoyerswerda gehen, um hier aktiv den Aufbau des Kraftwerks Schwarze Pumpe zu erleben. Bald in eine typisch Reimannsche Dreiecksbeziehung verstrickt, versuchen sie sich in unterschiedlicher Weise in ihrer neuen Umgebung zu behaupten. Die Erzählung galt als Musterbeispiel für die Umsetzung des Bitterfelder Wegs* in der Literatur. Ihr sollten eine ganze Reihe an Romanen und Erzählungen verschiedener Schriftsteller folgen, die sich in ähnlicher Weise mit dem sozialistischen Alltag auseinandersetzten. Diese wurden in Anlehnung an den Titel unter dem Begriff der ‚Ankunftsliteratur‘ zusammengefasst. Ankunft im Alltag erhielt 1962 den Literaturpreis des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes“

(http://www.brigittereimann.de/werk_alltag.php)

 

 

Brigitte Reimann, Ich bedaure nichts (Tagebücher 1955-1963)

http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/cover/9783746615363.jpg

„“Ich habe zu früh Erfolg gehabt, den falschen Mann geheiratet, in den falschen Kreisen verkehrt; ich habe zu vielen Männern gefallen und an zu vielen Gefallen gefunden.“ – ihr Leben, welches Brigitte Reimann hier kurz vor ihrem Tod in einem Brief an Veralore Schwirtz in einem Satz zusammenfasst, liest sich in Ich bedaure nichts fast wie eines ihrer Bücher selbst, wie ein Roman. Da sie alle früheren Notizen verbrannte, setzen die Tagebücher erst 1955 ein. Zu diesem Zeipunkt beginnt Reimann gerade, sich von ihrem ersten, ‚falschen‘ Ehemann zu trennen und lernt den Schriftsteller Siegfried Pitschmann kennen. Des Weiteren erfährt man mehr über die Entstehung ihrer ersten schriftstellerischen Erfolge Die Frau am Pranger und Die Kinder von Hellas und erhält einen Einblick in den Alltag in der DDR der 1950er und 60er Jahre.“

(http://www.brigittereimann.de/werk_alltag.php)

 

 

Brigitte Reimann, Franziska Linkerhand (1998)

http://bilder.buecher.de/produkte/08/08989/08989134z.jpg

„Dieser große Roman über eine junge, lebenshungrige Architektin, die sich im Braunkohle-Kombinat Neustadt mit dem sozialistischem Alltag auseinandersetzt, blieb unvollendet. Während der Arbeit am 15. Kapitel wurde Brigitte Reimann im Januar 1973 ins Krankenhaus Berlin-Buch eingeliefert und verstarb an einem Krebsleiden . Wahrscheinlich stand sie kurz vor dem Abschluß des Buches.
Der Roman, der mit den vollständigen Kapiteln schon hunderte Seiten umfasste, wurde posthum, vor allem auf Initiative von Schriftstellerkollegen (u.a. Christa Wolf) 1974 im Verlag Neues Leben veröffentlicht.“

(http://www.brigittereimann.de/werk_linkerhand.php)

 

 

 

Christa Wolf, Der geteilte Himmel (1963)

„Eine Auseinandersetzung mit den Jahren der deutschen Teilung.

http://bilder.buecher.de/produkte/00/00282/00282456z.jpg

Ende August 1961: In einem kleinen Krankenhauszimmer erwacht Rita Seidel aus ihrer Ohnmacht. Und mit dem Erwachen wird auch die Vergangenheit wieder lebendig. Da ist die Erinnerung an den Betriebsunfall und vor allem die Erinnerung an Manfred Herrfurth. Zwei Jahre sind vergangen, seit sie dem Chemiker in die Stadt folgte, um an seiner Seite und mit ihm gemeinsam ein glückliches Leben zu beginnen. Wann hat die Trennung begonnen? Hat sie die ersten Anzeichen einer Entfremdung übersehen? Denken, Grübeln, Fiebern – Tage und Nächte hindurch! »Ich gebe Dir Nachricht, wenn Du kommen sollst. Ich lebe nur für den Tag, da Du wieder bei mir bist.« Manfred ist von einem Chemikerkongreß in Westberlin nicht zurückgekehrt in dem festen Glauben, daß Rita ihm folgen wird. Sie muß eine Entscheidung treffen, die sie in eine tiefe Krise stürzt.“

Durs Grünbein, Die Jahre im Zoo (2015)

In einem Buch voller Geschichten, Verse und seltener Fotografien zeigt sich Durs Grünbein von der autobiografischen Seite. Doch greift er weiter zurück, dorthin, wo das 20. Jahrhundert in frühen Konturen sichtbar wird. Von Hellerau, der Gartenstadt am Rande Dresdens, strahlt damals ein Lebensreformprogramm weit über die Grenzen eines Vororts hinaus. Für Grünbein wird sie zum Ausgangspunkt, zu einer Stätte von prägender Kraft für den eigenen Lebensweg. Und so entsteht das Bild seiner Kindheit – am Rand der Geschichte in den langen Sommern des Kalten Krieges. Freundschaften und frühes Leid, schulische Erfahrungen und erste Lektüren, Lieblingsspielzeuge, (Berufs-)Träume, Phantasien und Phantasmen entfalten sich in einem farbenreichen Kaleidoskop aus autobiographischer Prosa, Poemen, Reflexionen und, nicht zuletzt, vielen Funden aus der reichen Bildersammlung des Dichters.